Historische Romane

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Vermählung - Rezension

Rezension: Die seufzende Wendeltreppe

Dieses Buch stand schon vor Erscheinen auf meiner Wunschliste und dann habe ich es gewonnen. Über lovelybooks, dort wurde unter allen Fragestellern bei einer online übertragenen Lesung ein Fanpaket verlost. Was war also drin? Ein Thermosbecher im Lockwood & Co-Design, lovelybooks-Postkarten und Lesezeichen. UND *trommelwirbel* eine signierte Ausgabe von "Die seufzende Wendeltreppe" ^^. 
Mittlerweile bin ich auch fertig mit lesen. Hier also meine Meinung:

Informationen zum Buch

Quelle: cbj

Lockwood & Co - Die seufzende Wendeltreppe

Jonathan Stroud

Übersetzer: Katharina Orgaß, Gerald Jung
Hardcover
432 Seiten
€ 18,99 [D] € 19,60 [A]
ISBN 978-3-570-15617-9
Website des Verlags



Erster Eindruck: 

Ich liebe das Cover ^^ Es hat sowas geheimnisvolles. Und drunter steckt ein wirklich wunderschöner Einband: Schwarz mit goldenen Buchstaben ;)

Inhalt: 

Großbritannien wird seit einigen Jahrzehnten vom Problem heimgesucht. Und zwar nicht von irgendeinem Problem sondern von einem Geisterproblem. Und diese Geister können töten. Lucy wird mitten in dieses Problem hereingeboren. Noch dazu gehört sie zu den „Sensiblen“, sie ist besonders begabt darin Geister zu hören und kann sie somit auch bekämpfen. Nachdem einer ihrer Einsätze in einem riesigen Debakel endet macht sie sich auf die Suche nach einer neuen Anstellung. Die findet sie bei Lockwood & Co. Chaos ist wohl die beste Beschreibung für das was dann passiert. Es involviert abgebrannte Häuser, rachsüchtige Geister und jede Menge Ärger mit der Polizei.

Meine Meinung: 

Wunderbar, einfach nur wunderbar. Kein literarisches Meisterwerk, aber eine wirklich interessant erzählte Geschichte. Spannend ist sie auch noch. Und lustig. Lockwood ist eine etwas eigenartige Figur. Er wirkt älter als er es wirklich ist. Manchmal. Manchmal ist er aber auch einfach nur unglaublich naiv und kindlich. Lucy schwankt auch irgendwie zwischen einem vollkommen rationalen Verstandsmenschen und vollkommen irrationalen Handlungsweisen. Aber irgendwie ist keiner der Charaktere in diesem Buch schnell und einfach zu beschreiben. Selbst die Zuordnung zu Gut und Böse fällt einem schwer. Noch nicht einmal die Geister sind wirklich böse. Sie haben auch Gründe, warum sie sich an den Menschen rächen wollen.
Toll finde ich, dass es kein typisches Kinderbuch ist. Hier ist nicht alles Friede, Freude Eierkuchen. Die Kinder müssen arbeiten. Erwachsene können die Geister nämlich nicht sehen. Größere Bedenken Kinder die Geister vertreiben zu lassen hat aber auch keiner. Auch wenn regelmäßig Kinder dabei umkommen. Ehrlich gesagt: Ich finde das schon harten Tobak. Aber andererseits habe ich solche Bücher früher einfach nur geliebt. Vielleicht bin ich aber auch nicht repräsentativ, schließlich habe ich schon in der Grundschule Bücher für Erwachsene gelesen ;) Interessant übrigens: In Deutschland wird das Buch ab 12 empfohlen. Die englische Wikipedia spricht von einem "young adult thriller", einen Thriller für junge Erwachsene. Passt meiner Meinung nach eher als Zielgruppe.

Fazit:

Für 5 Sterne reicht es nicht ganz. Ich war zwar begeistert von diesem Buch aber auch wieder nicht so sehr. Dazu kommt, dass es der erste Band eine Serie ist. Auch wenn ich mich freue, dass es noch Möglichkeit gibt die Ursache des Problems genauer zu betrachten und die Figuren weiter auszubauen, bin ich doch kein großer Fan von Serien.


Daher: 

Kommentare

  1. Klingt gut, und eine tolle Rezi.
    Ich bin auch nicht so ein Fan von Serien, damit zwingt man sich selbst dazu alle anderen der Serie zu lesen und das kann ausarten (siehe House of Nights). Welche Bücher hast du den als Kind schon gelesen?

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    1. ja, genau dieses Ausarten ist auch mein Problem mit Serien. Und viele werden irgendwann auch total schlecht, aber man muss ja sozusagen weiterlesen. Schließlich will man wissen, wie es ausgeht.
      Ich habe als Kind u.a. Douglas Adams und Isaac Asimov gelesen. Mit 12 das erste Mal den Herrn der Ringe und kurz darauf dann die ganze Fantasy-Bandbreite. Ich habe mich halt immer, wenn mir der Lesestoff ausging bei meinen Eltern im Bücherregal bedient ^^

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    2. "Per Anhalter durch die Galaxie" als Kind zulesen ist natürlich auch genial :)
      Meine ersten Fantasy-Bücher waren "Star Wars" Romane, die fand ich immer klasse.
      Aber den "Herr der Ringe" habe ich dann zum Glück auch mit 14 verschlungen

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  2. Aah das muss ich unbedingt auch lesen, liegt seit Frankfurt auf meinem SuB! Und nach deiner Rezension wandert es definitiv ien Stück nach oben :D

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    1. Ich bin gerade beim zweiten Teil. Aber eigentlich will ich gar nicht weiterlesen. Weil: Dann muss ich ja auf den dritten warten ^^

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